Geschäftsarchitektur
Während in der Vergangenheit oft individuelle Softwarelösungen für verschiedene Aufgaben isoliert entwickelt wurden, ist heute ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Unternehmens der rasche Aufbau einer homogenen und leistungsfähigen IT-Architektur. Wir haben ein Architekturmodell entwickelt, bei dem Ihr Geschäft im Vordergrund steht. Gemeinsam ermitteln wir Ihre Anforderungen und beschreiben IT-gerecht Ihr Geschäft. Dafür nutzen wir Methoden und Modelle, die wir in zahlreichen Projekten erfolgreich eingesetzt haben.
Geschäftsarchitektur
Mit der Geschäftsarchitektur beschreiben wir alle im Rahmen Ihrer Geschäftsfelder erforderlichen Geschäftsaktivitäten unter Berücksichtigung Ihrer aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen, die Facharchitektur sowie deren Abbildung auf die bestehende und künftige IT-Systemlandschaft sowie die Anwendungsarchitektur. Für die erfolgreiche IT-Unterstützung in einem Unternehmen ist dabei die Einbeziehung aller unternehmensrelevanten operativen und administrativen Bereiche erforderlich.
Geschäfts- und Domänenanalyse
Die Geschäftsanalyse liefert das BigPicture mit der Identifikation der Geschäftsfelder und Bereiche (Domänen). Die Identifikation von operativen und administrativen Aufgaben und Strukturen dient zur Ableitung und Einordnung von Prozessmustern. Mit der Analyse der Domänen identifizieren wir die gemeinsam verwendeten Ressourcen, Prozessabhängigkeiten und bestimmen die Benutzerprofile. Der Aufbau eines Geschäftskomponentenmodells vervollständigt die Analyse.
Designprinzipien
Wir unterscheiden zwischen Wissensebene und Operationsebene, trennen zwischen Kerninformationen eines Partners und den Informationen, die kontextspezifisch sind. Wir differenzieren Schnittstellen und definieren hierüber deren Verwendung, beispielsweise für die Bearbeitung der Partnerobjekte oder die Steuerung deren Lebenszyklen.
Schwerpunkte
Beim Design haben wir unseren Schwerpunkt unter anderem darauf gelegt, dass dieses Geschäftsarchitekturmuster mit verschiedenen Technologien implementiert werden kann. Für die Modellierung haben wir als Sprachmittel die Unified Modelling Language (UML) verwendet. Wir sprechen nicht gerne über "Kontextunabhängigkeit" oder "Allgemeine Verwendbarkeit". Mit dieser Spezifikation ist es uns jedoch gelungen, dass dieses Muster in verschiedenen betriebswirtschaftlichen Domänen und Verwaltungen eingesetzt werden kann. Neben der Spezifikation haben wir eine Implementierung geschaffen auf Basis von Java und JEE, mit der wir die Tragfähigkeit des Musters überprüft haben.
Die Zukunft
Aktuell sind wir in der Softwareindustrie leider noch nicht so weit, dass wir Softwarekomponenten OutOfTheBox kaufen und einsetzen können. Wir sind jedoch heute in der Lage, eine in einem Unternehmen definierte Anwendungslandkarte tatsächlich sowohl fachlich als auch technisch in Softwarekomponenten abzubilden. Ein wesentlicher Ausgangspunkt jeder Anwendungslandkarte ist die Verwaltung der Geschäftspartner eines Unternehmens - der erste und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.